Neue Arten von Maschinen erschienen auf dem Markt und Proderma füllte neu in Tetraederbeutel, Doypacks (Stehbeutel mit wiederverschliessbarem Ausguss), seitlich versiegelte Sticks und Oshibori (gerollte Erfrischungstücher gehobener Qualität) ab.

Ein wichtiger Schritt waren die Bio-Zertifizierung sowie die Zertifizierungen nach ISO 9001 (2000) und ISO 13485 (2007). 2007 wurde Proderma ebenfalls zur Produktion von Futtermitteln registriert. Im Folgejahr wurde das «Werk 3» erfolgreich GMP-auditiert und erhielt die Bewilligung zur Abfüllung von Arzneimitteln in Kunststoff-Flaschen. Im Jahre 2009 musste ein Mitbewerber, die Swiss Copack AG, Konkurs anmelden. Proderma übernahm sechs Mitarbeitende, einige Anlagen sowie einen Teil des Warenvorrats. Übers Wochenende wurde der Transfer organisiert, so dass am Montag die Produktion der bestehenden Aufträge weiter funktionierte konnte. Ein denkwürdiger Moment, den unsere langjährigen Mitarbeiter gut im Gedächtnis behalten haben! Die ex-Swiss Copack Mitarbeitenden pendeln seitdem täglich von Horgen nach Schötz. Dies spricht doch sehr für das gute Arbeitsklima bei Proderma!