Folie

Die richtige Wahl der Folie ist ein zentrales Thema beim Management eines Verpackungsprojektes

Jeder von uns steht bei seinem täglichen Konsum in Kontakt mit Verpackungen. Sie dienen unterschiedlichen Zwecken: Sie umhüllen das Produkt, schützen es vor verschiedenen Einflüssen, erleichtern dessen Öffnung und machen es zudem für den Verbraucher optisch ansprechend.

Der Schutz des verpackten Produkts ist eine Hauptfunktion. Noch heute sterben in der westlichen Industriewelt über 1'000 Menschen pro Jahr an Lebensmittelvergiftungen. 

Wurden früher Tongefässe, Naturprodukte oder Glas verwendet, hält der Trend zu Kunststoff-Verbundfolien weiter an. Erfreulicherweise verstärken die Hersteller ihre Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit, sei es mit neuen, nachwachsenden Rohstoffen, mit Recyclen oder mit Bio-Additiven, welche die Sauerstoffbarriere optimieren. Dies führt dazu, dass weniger oder dünnere Schichten nötig sind.
 

Jedes Produkt verlangt eine differenzierte Antwort

Die Vielfalt der zu verpackenden Produkte ist riesig und jedes davon hat andere Anforderungen. Während Fette in einem Nahrungsmittel vor Sauerstoff geschützt werden müssen, damit sie nicht ranzig werden, werden Chips von Feuchtigkeit geschützt, damit sie schön knusprig bleiben. Ändert der Produzent eines Lebensmittels (z. B. Wurst) nur einen kleinen Teil der Rezeptur (z. B. Zugabe von Petersilie) kann dies die Verwendung einer anderen Folie nötig machen. Das A und O ist es also, die Anforderungen des Produktes sowie des Kunden – wie zum Beispiel die gewünschte Haltbarkeitsdauer -  zu kennen, um die richtigen Parameter zu definieren.
 

Jedes Material dient als Teil der Antwort

Jeder, der nicht in dieser Industrie tätig ist, hat kaum eine Vorstellung von der ganzen Technik, die hinter Folien steckt. Eine Folie reduziert sich nicht auf die Mischung von verschiedenen Komponenten sondern ist oft ein Verbund von verschiedenen Schichten aus unterschiedlichen Materialien: PE (Polyethylen), PET (Polyethylenterephthalat), Aluminium, EVOH (Ethylen/Vinylalkohol-Copolymere) oder Papier sind einige der häufig verwendeten Materialen. Eines bietet Lichtschutz, das andere Transparenz, das Dritte Schutz vor Sauerstoffeintritt oder ist eine Wasserdampfbarriere. Diversität führt auch hier zum Erfolg. Nur die Kombination von bestimmten Elementen gewährleistet den perfekten Schutz Ihres Produkts. Durch Grösse der Packung und den Eigenschaften des Materials lässt sich das Schutzniveau kalkulieren. Wir ersparen Ihnen aber die Formel, sie ist eher für den Spezialisten geeignet. 

Mittels Aufbringen eines Schmelzklebstoffs durch Druck und Temperatur werden die verschiedenen Schichten verbunden. Die Dicke der fertigen Verbundfolie (und damit der verschiedenen Schichten) ist für die optimale Verpackung sehr wichtig. Wird sie beispielsweise zu dick, kann über die Siegelnähte zu viel Sauerstoff eindringen und das verpackte Produkt schädigen. Neben der richtigen Materialauswahl ist die fehlerfreie Bearbeitung fundamental, weshalb die Folien «auf Herz und Nieren» geprüft werden.
 

Proderma unterstützt Sie gerne

Proderma ist seit mehr als 50 Jahren erfolgreich als Lohnpacker tätig. Die Mitarbeitenden konnten sich in dieser Zeit ein fundiertes Knowhow aneignen, welches sie gerne für unsere Kunden einsetzen. Haben Sie eine Frage? Gerne beraten wir Sie und finden gemeinsam die optimale Lösung für Ihr Produkt. Packing your Brand with Care!